Kunstweg am Reichenbach
 
Kunstweg am Reichenbach

Hans-Uwe Hähn

Hans-Uwe Hähn - Ein Zeltplatz untertage
Ein Zeltplatz untertage, 2016, Holzschnitt, Leinen und Metall, 200x275x210 cm

"Umherschweifend trage ich das Bild des Zeltes mit mir. Es erinnert mich an das Unterwegssein, welches meinen Anfang und mein Ende nicht kennt. Es erinnert mich an den unerschöpflichen Auftrittsort des Geheimnisvollen, in dem verschiedene Wirklichkeitsbereiche sich berühren. Wie aus dem Boden gewachsen ist ein Zelt aufgespannt, gewichtlos und lautlos, dort wo vorher nichts oder anderes war. Das Fremde im Vertrauten, das Vertraute im Fremden, das sind Momente, die bildwürdig sind in dieser bewegten Zeit". (Hans-Uwe Hähn)

Das Zelt ist ein Ort des Versammelns und Auseinanderstrebens, eine Windstille. (...) Es sammelt Erfahrung, und diese Erfahrung verzweigt und verästelt sich durch die Zeltwand. (Vilèm Flusser, aus "Schirm und Zelt")

Hans-Uwe Hähn

1955  geboren in Kreuztal, Westfalen
1982-1986  Studium der Malerei an der Fachhochschule für Kunst, Ottersberg
1986-1987  Studium an der Hochschule für bildende Künste Hamburg
2008/2010  Stipendien für die Citè Internationale des Arts Paris
seit 1989  lebt und arbeitet in Dürbheim

Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Verschiedene Publikationen und Mappenwerke.
Mitglied in der Neuen Gruppe München und der Internationalen XYLON, Deutsche Sektion

Ausstellungen 2015:
  Holzschnitte 2000 - 2015, Städtische Galerie Geislingen/Steige (E)
  Ein Zeltplatz untertage, art station isabella lanz, Zürich (E)
  Im Vorübergehen, KunstHaus am Schüberg, Hamburg (E)
  Wieder da, Städtisches Kunstmuseum Singen (B)
  Kunstkästen, Vebikus Kunsthalle Schaffhausen (B)
  KUNST 15 Zürich, art station isabella lanz (B)
  TheRed, MAG3, Wien (B)
  Druckfrisch, Zeitgenössischer Holzschnitt, Städtische Galerie und Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen
  Die Drostei, Pinneberg;Städtische Galerie und Kunstverein Speyer; Kloster Bentlage, Rheine (B)