Kunstweg am Reichenbach
 
Kunstweg am Reichenbach

Erich Hauser

Erich Hauser
WVZ 12/97, Edelstahl, 380 x 235 x 130 cm

Erich Hausers skulpturales Lebenswerk lässt sich in drei Werkphasen untergliedern. Massive, naturhaft wirkende Stahlformen, die eine Nähe zum Informel aufweisen, bestimmen die 1960er Jahre. Dann folgen die eleganten, formschönen Säulen- und Röhrenskulpturen aus den 1970er-Jahren, der Zeit seiner größten Erfolge, auch auf internationaler Ebene. Etwa ab Mitte der 1980er-Jahre setzt eine neue, bis zu seinem Tod andauernde Werkphase ein: Es entstehen, wie auch in seiner Arbeit 12/97, hoch getürmte, spitz ausgreifende Skulpturen, welche die Grundform des Dreiecks variieren und voller überraschender Lichteffekte stecken. Seine Skulpturen steigen wie Raketen in den Himmel, breiten sich wie Vogelschwingen aus, wachsen baumartig empor oder richten sich wie metallene Sonden aus.


Erich Hauser

1930 am 15. Dezember in Rietheim geboren  
   
1945-48 Lehre als Stahlgraveur in Tuttlingen, Firma Aesculap
Unterricht im Zeichnen und Modellieren bei Pater Ansgar, Kloster Beuron
   
ab 1952 Freier Bildhauer
   
1969 »Premio Itamaraty«, Großer Preis der X. Kunstbiennale
in São Paulo
   
1984-85 Gastprofessur an der Hochschule für bildende Künste Berlin
 
1996 Gründung der Kunststiftung Erich Hauser
 
2004 am 28. März gestorben
   
   

www.kunststiftung-erichhauser.de