Kunstweg am Reichenbach
 
Kunstweg am Reichenbach

David D. Lauer

Davis D. Lauer
"DAIMON  III"  1999, Corten- und V2A- Stahl, Höhe  330 cm

David D. Lauer erschafft sich einen eigenen bildhauerischen Weg durch Verwandlung und Synthese. Mit strengem Formbewusstsein, mathematischem Talent und einem profunden Sinn für handwerkliche Realisierung konstruiert er Metamorphosen der menschlichen Ge­stalt. Der Kopf, der Torso, paarweise und geteilte Skulpturen bis hin zur Architektur­Skulptur sind die zentralen Motive des Dialogs zwischen geometrischer Form und organischer Figur.
David D. Lauer steht mit seinen bildhauerischen Arbeiten in der Tradition der Karlsruher Aka­demie, in der seit den sechziger Jahren die »Neue Figuration« einen wesentlichen Impuls in die Kunstlandschaft der Bundesrepublik Deutschland setzte.
Teuber/Junghanns

David D. Lauer

BIOGRAPHIE          
1939                geboren in Trier         
1953–1956      Zimmermannslehre
1957–1961      Zimmermann und Bauzeichner
1961–1967      Bildhauerstudium an der Karlsruhe Akademie der Bildenden Künste bei Hans Kindermann
1965–1967      Meisterschüler

seit 1967         freier Bildhauer
1973–1974      Gastlehrauftrag an der Staatl. Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe
1974–2004      Professor an der Staatl. Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe
1983                Forschungssemester in Florenz
seit 1965         Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg
seit 1982         Mitglied im Deutschen Werkbund
1994                Gründung der Künstlergruppe ATARAXIA mit Ingrid Dahn und Max Schmitz
lebte und arbeitete in Gleisweiler/Pfalz,  2014 verstorben

Einzelausstellungen (Auswahl)

1963                Galerie Acht, Karlsruhe
1980                Hochschule der Bildenden Künste, Münster
1984                Galerie der Stadt Kornwestheim
1985                Galerie Kröger Kirchheim/Teck
1986                Galerie Tullagasse, Breisach
1990                Kunstverein Ludwigsburg
1990                Galerie 86, Trier
1993                Forum Herrentierbach, Blaufelden
1994                Zehnthaus Jockgrim
1994                Plastik auf dem Platz, Saas-Fee (Schweiz)
1997                Galerie OB ART, Karlsruhe, »Ataraxia«
1998                Kunstverein Germersheim »Ataraxia«
2000                Städt. Galerie Villa Streccius, Landau
2002                Europäische Kunsthalle, Trier
2003                Stiftung Simonshof, Gleisweiler, »Architektur – Skulptur«
2003                Zehnthof Gleisweiler, »Skulptur in Bronze«
2005                Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe
2005                Kunstverein Sulzfeld, ATARAXIA, Skulpturen und Zeichnungen
2006                Raumfabrik, Karlsruhe-Durlach, »Paarweise-Zweigeteilt«
2008                Nürtingen, ATARAXIA
2009                Landesvertretung Rheinland-Pfalz, Berlin, Werkschau, »Skulptur ist Körper«
2009                Stiftung Simonshof Gleisweiler, Köpfe
2011                Galerie Manifesta Maastricht, Maastricht, Niederlande, Skulpturen und Zeichnungen